Mittwoch, 17. Februar 2010

Makea tu vida!

Makea - noch nie gehört, obwohl das eigene Spanisch doch garnicht sooo schlecht ist? Das ist gut möglich, Makea ist nämlich ein Kunstwort aus "maquillar", was im Spanischen soviel wie "schminken/ verschönern" bedeutet, und dem Namen "des" großen schwedischen Möbelhauses.
Der Name steht für eine Gruppe von Menschen, die sich entschieden der Wegwerfkultur entgegen stellen. Außerdem steht der Begriff für eine Marke, die es nirgens zu kaufen gibt und für eine Attitüde der Konsumgesellschaft gegenüber. Das hört sich ja sehr subversiv an - dabei geht es doch eigentlich nur um Möbel... "Otro mueble es possible!" - und es ist ganz einfach mitzumachen.
Als kleine Hilfestellung dabei, seine Konsumentenhaltung aufzugeben und selbst verantwortungsvoll und kreativ mit Ressourcen umzugehen, gibt es im so genannten Recetario jede Menge Bauanleitungen für Möbel aller Art.
Außerdem gibt es Berichte und viele Bilder von Aktionen rund um Makea auch in Blogform.

Ich hoffe, die Seiten und die Idee dahinter sind nicht nur für Design-Studenten oder DIY-Romantiker von Interesse. Wobei diese Bedenken wohl unbegründet sind, denn DIY ist ja mal sowas von Retro und Retro ist ja schon wieder sowas von tot, dass es eigentlich schon wieder cool sein sollte (Ich hab da den Überblick verloren).
Und es geht ja auch nicht nur um die Rettung der Erde - sondern vor allem um saucoole Möbel!

Kommentare:

  1. Wunderbar. Ikea ist nämlich Mist aber wenn man nicht ne Menge Geld hat und Zeit, dann immer die erste Wahl. Mal sehn vielleicht lässt sich ja was platzsparendes auch für mein kleines Reich hier finden! Danke für den Tipp

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  2. Jepp, auch mein Zimmer besteht zu ungefähr 50% aus Ikea, ich gestehe! Die andere Hälfte gebastelt und/oder gebraucht, mehr gibt das Budget nich her.
    Es wundert mich ja, dass hier überhaupt noch wer mitliest nach der langen Abstinenz :)

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