Nach einer Photographie von Philippe Halsman.
Sonntag, 30. Januar 2011
Freitag, 28. Januar 2011
Sounds of Stockholm
Valerie Toumayan hat einen wunderschönen Film gedreht über Bands aus... genau, Stockholm, war ja auch nicht allzu schwer. Es ist auf alle Fälle eine tolle Liebeserklärung an diese Stadt und ihre vitale Musikszene. Im Film kommen unter anderem Friska Viljor, Those Dancing Days und Peter, Björn & John vor. Viel Spaß und Danke, Valerie!
direkt zu ilovesweden.net.
Mittwoch, 26. Januar 2011
Brokkoliprinzip
Okay, ich werde dieses Jahr 23 und lebe noch immer nicht im eigenen Loft, irgendwas muss sich verändern, bald. Wenn es dann soweit ist, wäre das hier ganz fein. Auch wenn es doch nicht wirklich nach Brokkoli aussieht, aber es geht ja ums Prinzip. Fast so schön, wie im Wohnzimmer zu zelten.
Bilder von Shawn Connell.
via designboom.
Freitag, 21. Januar 2011
Délivrance
A HAWK AND A HACKSAW: Raggle Taggle from mutuallymade on Vimeo.
Gestern, am 20.Januar, habe ich es endlich nach Bulgarien geschafft! In Rumänien lag zwar noch sehr viel Schnee, aber der Weg die Donau entlang war dafür sehr kräfte- und materialschonend. Heute Abend werde ich bei meinem Freund Wassil, dessen Eltern ihn nach Wassil Koralov benannt haben, in Plewen schlafen und hier für zwei oder drei Tage bleiben. Spätestens Mitte kommender Woche will ich dann das Balkangebirge überqueren und mit Sofia mein vorerst letztes Ziel der Reise erreichen.
Freitag, 14. Januar 2011
1/11
Ich habe mir natürlich keine Liste mit guten Vorsätzen für's neue Jahr gemacht, schließlich bin ich ja nicht wahnsinnig. Aber wenn ich eine hätte erstellen müssen, wäre ganz sicher "regelmäßiger bloggen" draufgestanden, ehrlich!
Ich war auch die letzten Wochen viel zu abgelenkt von meinem neuen Spielzeug, da blieb keine Zeit mehr für andere Dinge. Magnetskulpturding und Eos 40D.
Mittwoch, 8. Dezember 2010
Paragraphendschungel? Das Fensterrecht.
"Ein Mann in einem Mietshaus muß die Möglichkeit haben, sich aus einem
Fenster zu beugen und - so weit seine Hände reichen - das Mauerwerk
abzukratzen. Und es muß ihm gestattet sein, mit einem langen Pinsel - so
weit er reichen kann - alles außen zu bemalen, so daß man von weitem ,
von der Straße sehen kann: Dort wohnt ein Mensch, der sich von seinen
Nachbarn, den einquartierten versklavten Normmenschen, unterscheidet." (Friedensreich Hundertwasser)
Dienstag, 7. Dezember 2010
Lowlands
Die in Berlin lebende Schottin Susan Philipsz hat dieses Jahr den mit 25.000 Pfund dotierten Turner Prize gewonnen. Sie ist nicht nur die erst vierte Frau, die den Preis, der seit 1984 jährlich in London verliehen wird, gewinnt, sondern ein weiteres Novum ist auch die Tatsache, dass ihre Kunst zu weiten Teilen aus Klang besteht, also vollkommen immateriell ist. Ihr Werk 'Lowlands' ist als Klanginstallation konzipiert, die ursprünglich unter drei Glasgower Brücken eingerichtet war. Die Installation besteht aus drei, von Philipsz eingesungenen, Versionen eines alten schottischen Volksliedes. Diese werden leicht zeitversetzt an unterschiedlichen Orten abgespielt und evozieren so für den Hörer inmitten der Lautsprecher den Eindruck räumlichen Klanges.
Klanginstallationen sind zwar kein wirklich neues Konzept - es gibt sie schon mindestens seit den 1960er Jahren, zum Beispiel von John Cage - allerdings ist diese Kunstform nun das erste Mal bei einer Preisverleihung für Bildende Kunst berücksichtigt worden.
Die fehlende Materialität von 'Lowlands' hat zur Folge, dass die Auszeichnung Philipsz' nicht unumstritten ist. So argumentiert die Künstlerin Jasmine Maddock: "Das ist keine Kunst, das ist Musik. Man vergibt doch den Mercury-Musikpreis nicht an Maler. Man sollte auch nicht den Turner-Preis an eine Sängerin vergeben." Allerdings finde ich gerade den Umstand, dass durch diese Nominierung die Grenzen Bildender Kunst in Frage gestellt werden, sehr interessant. So würde ich auch der Juryvorsitzenden Penelope Curtis zustimmen, die der Preisträgerin attestiert, es gelänge ihr, "den Besucher anders sehen zu lehren, indem sie ihn anders hören lässt."
via1.
via2.
via1.
via2.
Montag, 6. Dezember 2010
Philippe Halsman
Heute ist der 1906 in Riga geborene Portraitfotograf Philippe Halsman besonders für seine 'Jump Pictures' und deren surrealistischen Einschlag bekannt. Neben seinen Aufnahmen ist auch seine spannende und durchaus
zerrüttete Biographie äußerst beachtenswert, so beschäftigte zum Beispiel der "Fall Philipp Halsmann" 1928 in Österreich die Medienöffentlichkeit.
Mittwoch, 1. Dezember 2010
Alles Gute, Woody!
Achja, morgen kommt in Deutschland sein neuer Film "You Will Meet a Tall Dark Stranger" (dessen fürchterlichen Übersetzungstitel ich hier kaum niederschreiben kann) in die Kinos!
Donnerstag, 18. November 2010
Útidúr - The Glow/Retreat
Útidúr (from Iceland) plays "The Glow / Retreat": an exclusive binaural set from BinauralAirwaves.com from Binaural Airwaves on Vimeo.
Yeah, dazu Rotwein mit Muskatnuss und Zimt, unbedingt die schicken Bose-Kopfhörer dazu aufziehen!
Donnerstag, 4. November 2010
Telekinesis!
Heute ist der fantastische Indiepopkauz Michael Lerner aus Seattle zu Gast in Freiburg. Live wird sein One-Man-Projekt Telekinesis! durch einige seiner Freunde aus der Seattler Musikszene (keine geringeren als Jason Nardoucy von Verbow und Cody Votolato von den Blood Brothers (!)) unterstütz, im Studio spielt er jedoch für gewöhnlich alle Instrumente selbst ein.
Um ungefähr 16Uhr spielen die Jungs schon eine kostenlose Show in meinem Lieblings-Plattenladen, heute Abend geht's dann im Swamp zur Sache. Ich glaube, dafür könnte ich den Vortrag über Barack Obamas Außenpolitik heute Abend ausfallen lassen, wer kommt mit?
Dienstag, 2. November 2010
+-
In ungefähr einem Monat, am 6.12., wird ein neues Joy Division Box-Set, bestehend aus zehn 7-inches veröffentlicht. Das edle Teil ist auf 5000 durchnummerierte Exemplare limitiert und die ersten 500 Käufer erhalten ein Kunstwerk von Peter Saville, der auch wieder für das Artwork verantwortlich ist, obendrauf.
'+-' ist natürlich nur eine weitere, wahrscheinlich verzichtbare, neue Zusammenstellung alter Songs, aber für Sammler sicher ein nettes Weihnachtsgeschenk, das mit ungefähr 75Pfund zu Buche schlägt. Vorbestellen kann man das Set hier. Und hier natürlich noch die Tracklist:
1. A. 'Warsaw' B. 'Leaders of Men'
2. A. 'No Love Lost' B. 'Failures'
3. A. 'Digital' B. 'Glass'
4. A. 'Autosuggestion' B. 'From Safety To Where'
5. A. 'Transmission' B. 'Novelty'
6. A. 'Atmosphere' B. 'Dead Souls'
7. A. 'Komakine' B1. 'Incubation' B2. 'As You Said'
8. A. 'Love Will Tear Us Apart' B. 'These Days'
9. A. 'She's Lost Control (12-inch-version)' B. 'Love Will Tear Us Apart 2 (Pennine version)'
10. A. 'Isolation' B. 'Heart And Soul'
Samstag, 30. Oktober 2010
The week in tunes.
Eigentlich wollte ich eine Art subjektive musikalische Wochenzusammenfassung bieten, aber da ich seit gestern nichts anderes mehr höre als Edward Sharpe & The Magnetic Zeros gibt's jetzt nur das. Immerhin sieben mal, schönen Samstag Nachmittag!
Reclaim the Gehölzschnitt!
Ich sollte demnächst mal wieder in den Wald und Material für neue Basteleien suchen.
Wie man schicke Lampen mit magerem Budget baut zeigen Meri Vallo und Nick Lombardo bei Ikeahacker. Oder man könnte sich sowas auch für 125 Dollar kaufen... könnte.
Freitag, 29. Oktober 2010
Zwölf Zeilen Zeitgeschichte
Wie sinnig kann ein Untersuchungsausschuss sein, dessen Vorsitzender ihn schon vor Beginn der Arbeit als unnötig bezeichnet (und dazu noch Parteifreund der mutmaßlich im Zentrum der Ermittlung stehenden ist)? Naja, nachdem ich mir vorhin schon voller Verwunderung an den Kopf gefasst habe, und immer noch darüber nachgrüble, hab ich jetzt immerhin noch etwas schönes gefunden:
wenns 21 stuttgarts gäb
wenns 21 stuttgarts gäb
dann wäre vieles besser
ich hoffe, dass ich das erleb:
die welt voll spätzlefresser
ein stuttgart dort, wo lodz mal war
den killesberg nach reno
in wien, kalkutta, krasnodar
schlozzt man sein viertel vino
nur kreuz- und p-berg in berlin
die müssen das nicht haben
dort gibt es neben kokain
schon jetzt recht viele schwaben
(Ingo Neumayer)
Auf seiner Seite Zwoelfzeilen.com schüttelt Ingo Neumayer in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen einen neuen Zwölfzeiler aus dem Reimebecher, fabelhaft! Allein das Gedicht vom 6.10. über verstrittene Nagetiere zeugt von einem Talent, dass die deutschsprachige Literatur schon lange vermisst hat.
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